Buchempfehlungen

Würde Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft; Gerald Hüther

 

Wir alle wollen in Würde sterben, aber sollten wir nicht erst einmal in Würde leben?

 

Autorenportrait: Gerald Hüther, geboren 1951, zählt zu den bekanntesten Hirnforschern in Deutschland. Der Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung schreibt Sachbücher, hält Vorträge, berät Politiker und Unternehmer und ist häufiger Gesprächsgast in Rundfunk und Fernsehen. Er versteht sich als Brückenbauer zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlicher bzw. individueller Lebenspraxis mit dem Ziel, günstige Voraussetzungen für die Entfaltung der menschlichen Potentiale zu schaffen. Für „Würde“ arbeitete Gerald Hüther wie auch bei dem Bestseller „Jedes Kind ist hoch begabt“ mit dem „Stern“-Autor Uli Hauser zusammen.
 

Würde ist ein großer Begriff. Gleich in Artikel 1 des Grundgesetzes heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Doch was genau ist Würde? Was bedeutet es, wenn uns unsere Würde genommen wird, weil wir etwa in der digitalen Welt nur noch als Datensatz zählen oder im Netz geschmäht werden? Wenn wir uns selbst würdelos verhalten oder andere entwürdigen?

 

Der Hirnforscher Gerald Hüther zeigt in seinem neuen Buch, dass Würde nicht allein ein ethisch-philosophisch begründetes Menschenrecht ist, sondern ein neurobiologisch fundierter innerer Kompass, der uns in die Lage versetzt, uns in der Vielfalt der äußeren Anforderungen und Zwänge in der hochkomplexen Welt nicht zu verlieren. Umso wichtiger ist es, dass wir lernen, die Wahrnehmung der eigenen Würde zu stärken. Denn: Wer sich seiner Würde bewusst ist, ist nicht verführbar.

 

Eine der drängendsten Aufgaben unserer Gesellschaft ist Integration. Doch kein Thema polarisiert stärker. Staat und Gesellschaft stehen dieser Aufgabe bisher planlos gegenüber, es mangelt an konkreten Konzepten, einer unvoreingenommenen, sachlichen Debatte und langfristigen Plänen.

 

»Dies ist kein Wirtschaftsbuch, aber es ist in höchstem Maße relevant für Manager: ‚Würde‘ von Gerald Hüther ist eines der besten Sachbücher dieses Frühjahrs.« Handelsblatt.com (16.03.2018)

 

»Klug und aufschlussreich.« Dresdner Morgenpost (18.03.2018) Andreas Main, Deutschlandfunk, 20.08.2018

 

Knaus, Gebunden, 192 Seiten; 20,00€

Klartext zur Integration - Gegen falsche Toleranz und Panikmache; Ahmad Mansour

 

»Wir müssen offen miteinander reden, sonst spielen wir den Rechten in die Hände.« Ahmad Mansour

 

Autorenportrait: Ahmad Mansour, geboren 1976, ist arabischer Israeli und lebt seit 2004 in Berlin. Er ist Diplom-Psychologe und arbeitet für Projekte gegen Extremismus, zum Beispiel begleitet er Familien von radikalisierten Jugendlichen, Aussteiger und verurteilte Terroristen. Zudem engagiert er sich unermüdlich gegen Antisemitismus. 2015 erschien sein Bestseller »Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen«.

 

Eine der drängendsten Aufgaben unserer Gesellschaft ist Integration. Doch kein Thema polarisiert stärker. Staat und Gesellschaft stehen dieser Aufgabe bisher planlos gegenüber, es mangelt an konkreten Konzepten, einer unvoreingenommenen, sachlichen Debatte und langfristigen Plänen.
Der Psychologe und Bestsellerautor Ahmad Mansour, selbst muslimischer Immigrant, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Chancen von Integration.

Er reiste durch ganz Deutschland, besuchte Haftanstalten, Schulen und Flüchtlingsunterkünfte und sprach mit Politikern, Lehrern und Sozialarbeitern. So hat er wie niemand sonst erfahren, wie Zusammenleben funktionieren und woran es scheitern kann. Ohne falsche Rücksichtnahme spricht er offen an, in welchen gesellschaftlichen Bereichen Veränderungen nötig sind, wo die Politik oder jeder Einzelne gefragt ist und welche Werte unverhandelbar sind.

Mansour macht unmissverständlich klar, dass wir alle umdenken müssen – ein eindrücklicher Appell.

 

»Das ist authentisch. Das ist engagiert. Das ist vorbildlich.« Andreas Main, Deutschlandfunk, 20.08.2018

»man kann in diesen Tagen kaum einen leidenschaftlicheren Verfechter eines Verfassungspatriotismus im Geiste von Jürgen Habermas treffen.« Sebastian Hammelehle, Der Spiegel, 18.08.2018

»Selten ist zu diesen Themen ein Buch erschienen, das die Probleme der Integration so gut benennt und auf den Punkt bringt« Annemarie Rösch, Badische Zeitung, 28.08.2018

»Sein Buch ist ein Plädoyer für Offenheit, für Mut und für Selbstbewusstsein. Es ist schonungslos. Und es macht Hoffnung.« Jan Sternberg, Hannoversche Allgemeine, 21.08.2018

 

S. Fischer, Gebunden, 304 Seiten, 20,00€

Die Menschheit schafft sich ab - Die Erde im Griff des Anthropozän; Lesch, Harald/Kamphausen, Klaus

 

Treffen sich zwei Planeten.
Der Eine: Oh, du siehst aber schlecht aus.
Der Andere: Ich habe Menschen!
Der Eine: Das geht vorbei.

 

Autorenportrait: Harald Lesch, geboren 1960 in Gießen, ist Professor für theoretische Astrophysik an der Universität München und lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie SJ. Er ist Autor zahlreicher Bestseller und moderiert im ZDF die Sendung „Leschs Kosmos“. Für seine Wissensvermittlung wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

 

Seit 4,5 Milliarden Jahren zieht die Erde ihre Bahn um die Sonne. Das Leben gesellte sich später dazu und seit rund 160.000 Jahren der aufrecht gehende Homo sapiens, der Mensch. Mit Ackerbau und Viehzucht, Rodungen und Bewässerung griff er rund um den Globus in die Natur ein vermehrte sich und besiedelte selbst entlegenste Gegenden.

Die Lebensbedingungen auf der Erde verändern sich. Viele Arten sterben aus - und auch der Lebensraum des Menschen ist zunehmend in Gefahr. Immer tiefere Spuren hinterlässt das Anthropozän, das Menschenzeitalter, in den letzten 2000 Jahren. Wissenschaft und Technik nehmen seit der Industrialisierung die Erde in den Griff. Sei es die Ausbeutung der Bodenschätze, Luft- und Wasserverschmutzung, die Klimaveränderung und Erderwärmung, Kernspaltung oder die Verschwendungssucht der Wohlstandgesellschaft – wir beuten unseren Planeten aus wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Energiehunger und globaler Konsum treiben einen zerstörerischen Kreislauf an.

Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, ist aus den Weiten des Weltalls zurück. Es geht ihm jetzt um die Erde, die Heimat des Menschen, der in einer bisher nie gekannten Hybris den Ast, auf dem er sitzt, absägt.

 

» Alamierende Bestandsaufnahme" Taschenbuch Magazin, 13.02.2018

 

Droemer Knauer, kartoniert, 528 Seiten, 14,99€

Ihr Scheinheiligen! Doppelmoral und falsche Toleranz - Die Parallelwelt der Deutschtürken und die Deutschen; Tuba Sarica

 

Autorenportrait: Tuba Sarica, geb. 1987 in der Nähe von Köln, ist die Enkelin eines türkischen Gastarbeiters. Sie studierte Germanistik und Medienkulturwissenschaften und wohnt in Köln. Auf ihrem Blog weltbewohner.com beschäftigt sie sich mit der deutsch-türkischen Community und den Herausforderungen gelingender Integration.

 

Eine junge Deutschtürkin über unbequeme Wahrheiten

Für ihre Familie ist Tuba Sarica eine Deutsche, und das ist nicht als Kompliment gemeint. Was läuft schief bei der Integration, wenn „eingedeutscht“ als Schimpfwort gilt? Tuba Sarica kritisiert die Deutschtürken dafür, es sich in einer Opferrolle bequem zu machen, eine Parallelwelt zu schaffen, in der eigene Regeln gelten, und sich den Populismus à la Erdoğan zu eigen zu machen. Sie kritisiert aber auch die Deutschen, die durch falsch verstandene Toleranz genau diese Entwicklungen fördern. Ein Plädoyer dafür, Konflikte auszutragen und nicht unter einem vermeintlichen Toleranzdeckmantel zu verstecken, der alles nur schlimmer macht.

 

Heyne, Paperback, 224 Seiten; 14,99€

Die Daten, die ich rief; Wie wir unsere Freiheit an Großkonzerne verkaufen; Nocun, Katharina

 

Aktuell zum Facebook-Datenskandal: Wissen Konzerne alles über uns und sind wir wirklich so berechenbar?

 

Katharina Nocun zu ihrem Buch: » Gleich im Vorwort geht es um eine Geschichte, die mich doch nachhaltig schockiert hat. Als ich mich nach einem Besuch in einem großen Berliner Spa Tempel in der Umkleide anzog, fiel mir eine Kamera an der Decke auf. „Das darf doch nicht wahr sein!“, dachte ich.
Für mich war dieses Erlebnis ein guter Grund sich zu fragen: „Gibt es da noch mehr, das ich wissen müsste?“ An welchen Stellen werden wir noch durchleuchtet? Und welche Auswirkungen haben diese Datensammlungen ganz konkret für uns?
In einer Sauna gelten die gleichen Regeln für alle. Jeder ist nackt. Beim gefühlten Nacktheitsgrad zwischen Nutzern und Konzernen ist das anders. Online geht es zwischen uns und Unternehmen keineswegs zu wie in der Sauna. Es ist eher so, als würden wir regelmäßig nackt zu einem Kundengespräch antreten müssen, bei dem uns unser vollständig bekleidetes Gegenüber mit prüfendem Blick taxieren darf. «

 

Wissen Konzerne alles über uns und sind wir wirklich so berechenbar?

 

Diese Frage kann Katharina Nocun mit einem klaren "Absolut!" beantworten. Denn wir lassen uns nur allzu gern Bücher, Reisen und potenzielle Partner vom Internet empfehlen. Großkonzerne wie Google und Facebook nutzen unsere Daten, um Millionen-Umsätze zu generieren. Banken, Firmen und Behörden nutzen Algorithmen, um unsere Zukunft vorherzusagen. Und Geheimdienste wetteifern darum, wer uns am effektivsten überwacht und durchleuchtet. Denn wer uns am besten kennt, kann uns manipulieren und uns das Geld aus der Tasche ziehen.

Katharina Nocun zeigt anhand vieler Beispiele, warum wir uns vor der Geldgier der Konzerne und dem Überwachungswahn staatlicher Behörden schützen müssen.

 

Autorenportrait: Katharina Nocun, Jahrgang 1986, ist Bürgerrechtlerin, Netzaktivistin und studierte Ökonomin. Sie leitet bundesweit Kampagnen zum Thema Datenschutz, Whistleblower und Bürgerrechte, u.a. für die Bürgerrechtsbewegung Campact e.V. und die Verbraucherzentrale Bundesverband. Nocun ist seit 2012 regelmäßig als Expertin für Datenschutz und digitale Demokratiebewegungen Gast in zahlreichen Fernsehformaten, wie Lanz und Maischberger. Sie veröffentlicht zum Thema Datenschutz regelmäßig Beiträge in zahlreichen Medien, darunter Handelsblatt, SZ, FAZ und Die Zeit.

 

» Mir war es vor allem wichtig ein Buch zu schreiben, das leicht verständlich ist und sich auch für Einsteiger eignet. Ein Buch, das ich an Freunde oder Familienmitglieder verschenken kann, die meinen, sie hätten „nichts zu verbergen“. « Katharina Nocun

 

Bastei Lübbe, Paperback, 347 Seiten, 18,00€

Verlockung; Székely, János

Der Welterfolg des ungarischen Autors und das Lieblingsbuch vieler begeisterter Leser und Buchhändler neu aufgelegt. Die Geschichte des Bauernjungen Béla, der als Liftboy in einem Budapester Grandhotel eine vom nahen Untergang gezeichnete Welt kennenlernt, ist ein ebenso düsteres wie schillerndes Tableau des Ungarn der Zwischenkriegszeit.

 

Ungarn zwischen den Weltkriegen. Gerade ist Béla seiner Kindheit auf dem Dorf entronnen, wo er auf Stroh schlafen und für sein Essen arbeiten musste. Nun, mit vierzehn, zieht er zu seiner jungen, lebenshungrigen Mutter nach Budapest. Sein Entschluss ist gefasst: Er will die Armut hinter sich lassen und sie erobern, diese märchenhafte, andere Welt, die er nun als Liftboy in einem Grandhotel kennenlernt. Als eines Nachts die geheimnisvolle Gattin Seiner Exzellenz nach ihm klingelt, glaubt Béla seine Stunde gekommen.

 

»Ein opulenter, sprachlich überragender Roman. ›Verlockung‹ ist eine gelungene Hommage an die dekadenten 20er-Jahre.« Gala, Hamburg

 

»Ein Wunder ist dieses Buch – ein lichtes Erzählwunder, das bis zur letzten Seite zu fesseln weiß. Ein großes, farbiges Gesellschaftspanorama.« Alexander Leopold / die tageszeitung, Berlin

 

»Ein wirklich großer Roman, der alles vereint: erzählerische Kraft, Sozialgeschichte, Witz, Wut, Trauer, Liebe und Idealismus.« Angela Wittmann / Brigitte, Hamburg

 

»Purer Lesestoff zwischen Dickens, Balzac und Fallada.« Ellen Pomikalko / BuchMarkt, Meerbusch

 

diogenes, kartoniert, 992 Seiten,  € 14,00

Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt; Holly Ivins

Warum Mr. Darcy noch immer Herzen im Sturm erobert. Haben Sie schon einmal von Mr. Darcy geträumt? Wären Sie nicht auch gern die Auserwählte, der ein Gentleman wie Mr. Knightley beim Contredanse sehnsüchtige Blicke zuwirft? Wie es im Herzen der Frauen aussieht, weiß keine Autorin so gut wie Jane Austen. Noch heute lieben und leiden viele Leserinnen mit den Schwestern Bennet und Dashwood, und die Welt der englischen Klassikerin fasziniert nicht weniger als vor 200 Jahren.

 

Holly Ivins gewährt uns Blicke hinter die Fassaden der prunkvollen Herrenhäuser und beschreibt mit großer Lust am Detail, wie man sich als Dame schicklich kleidete und wie ein Gentleman seiner Angebeteten formvollendet den Hof machte. Sie erzählt davon, was Mann durfte, Frau aber nicht, für die es sich vor allem nicht ziemte, Romane zu schreiben.

 

Lassen Sie sich entführen in den Alltag in der Regency-Zeit - Holly Ivins weiht Sie ein in die Geheimnisse von Jane Austen.

 

»Ein besonders amüsantes und informatives Brevier.« Welt der Frau (A), Susanne Schaber (01.06.2017)

 

»Das Buch ist enzyklopädisch aufgebaut, stellt Themen, Figuren und Konstellationen vor. All das auf eine sehr sympathische und heitere Weise.« BÜCHERmagazin, Heiko Kammerhoff (01.06.2017)

 

DVA, Gebunden, 240 Seiten,  € 14,99

Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald; Peter Wohlleben

 

Autorenportrait: Peter Wohlleben, geboren 1964, studierte Forstwirtschaft und arbeitete 23 Jahre in der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz. Er kündigte, gründete 2016 eine Waldakademie und bewirtschaftet einen ökologisch orientierten Forstbetrieb. Er ist Gast in zahlreichen TV-Sendungen und gibt sein Wissen in Büchern und Seminaren, aber auch durch ungewöhnliche Waldführungen weiter.

 

Den Wald erleben, staunen und Spaß haben mit Peter Wohlleben! Haben Bäume eine eigene Sprache? Müssen Baumkinder in die Schule gehen? Warum haben Waldtiere Angst vor Menschen? Peter Wohlleben beantwortet Fragen, die ungewöhnlich, originell und oft sehr lustig sind. Seine leicht verständlichen und fast immer überraschenden Antworten lassen Kinder das Leben im Wald mit ganz anderen Augen sehen. Der begnadete Erzähler schöpft dabei aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Förster und Naturschützer und stützt sich darüber hinaus auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit, Naturschutz und Nachhaltigkeit von Bestsellerautor Peter Wohlleben, bekannt aus Funk, TV und Printmedien.

 

Auszeichnungen:

11/2017 | Hörkulino (Longlist)

10/2017 | hr2-Hörbuch-Bestenliste

8/2017 | Wissenschaftsbuch des Jahres - Longlist (Öster. Bundesministerium)

 

orell füssli, broschiert, 374 Seiten,  € 24,95

Diese Fremdheit in mir; Orhan Pamuk

Der Nobelpreisträger Orhan Pamuk erzählt in „Diese Fremdheit in mir“ vom schillernden Leben eines Straßenverkäufers, als Istanbul sich in eine moderne Metropole verwandelt.

 

Autorenportrait: Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus. Für seine Werke erhielt er u. a. 2003 den Impac-Preis, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur.

 

Kann man die falsche Frau heiraten und trotzdem die große Liebe finden? Mevlut ist Straßenverkäufer in Istanbul, als er sich Ende der 60er Jahre auf der Hochzeit seines Cousins in die jüngere Schwester der Braut verliebt. Drei Jahre lang schreibt er ihr Liebesbriefe nach Anatolien. Doch dann schickt man ihm die ältere Schwester. Pflichtbewusst heiratet Mevlut Rayiha, und ausgerechnet ein Jugendfreund nimmt seine Angebetete zur Frau. Die beiden Familien leben drei Jahrzehnte in enger Verbundenheit, doch dann nimmt ihr Schicksal eine dramatische Wende. Istanbul aus der Sicht kleiner Leute: Ein großartiger Schelmenroman und ein Familienepos – vor allem aber erzählt der Nobelpreisträger Pamuk eine erstaunliche Liebesgeschichte

 

Fischer, Taschenbuch, 592 Seiten,  € 12,00 € EVT

 

» Pamuks Roman ist alles zugleich: präzise recherchierte Migrations- und Stadtgeschichte, ausufernder Familienroman über vier Generationen und Entwicklungsgeschichte eines glücklichen Träumers und Versagers namens Mevlut. «  Sigrid Löffler, Deutschlandradio Kultur, 21.04.16

 

» Die Wirkkraft des Wortes spielt in diesem Roman eine ganz große Rolle. ... Ein vielstimmiges Mosaik über den Modernisierungsprozess in der Türkei und in Istanbul. ... Die Ruhe, mit der erzählt wird, hat mir sehr gefallen. «  Meike Feßmann, Deutschlandfunk Büchermarkt, 11.04.16

 

» Mit einem Wort, er hat vieles an der gegenwärtigen Türkei verständlicher gemacht. «  Die Presse, 09.04.16

 

» Es ist schon grandios, was Pamuk alles zusammengetragen hat in seinem neuen Roman. Wie sich Istanbul im Verlauf der Lektüre dieser über 44 Jahre sich erstreckenden Geschichte verändert und vergrößert; wie man mit Pamuks unheroischem Helden Mevlut Karatas nach vorn lebt und nach hinten versteht. ... Bei Pamuk geht es darum, wie wir essen, ins Kino gehen, uns in Städten bewegen, wie wir lieben, einander bekriegen und heiraten. Und bei bestimmten Szenen überträgt sich ein so schönes Gefühl auf den Leser, dass er das Buch sofort zuklappen möchte, um das Wohlbehagen ganz auszukosten, damit es nie endet. Vielleicht vergisst man ja genau die Bücher nicht, die von so vielem handeln, dass man gar nicht mehr weiß, wovon im Einzelnen.«  Finn Canonica, Das Magazin, 09.04.16

 

» Dieses Buch bietet das erhellende, das detailliert ausgemalte Panorama nicht allein von Pamuks Vaterstadt Istanbul, sondern auch der türkischen Geschichte von den späten sechziger Jahren bis in die Gegenwart. ... Dieses Buch ist eine traurige und amüsante, eine bewegende und kritische Liebeserklärung an diese fantastische Stadt Istanbul. Wer die Türkei verstehen will, sollte es lesen. «  Ulrich Greiner, Die Zeit, 23.03.16

Wir sind für Sie da!

Schilleria. Literatur & Wohnen
Marktstr. 15
71672 Marbach am Neckar

 

Telefon: 07144 333930 07144 333930

E-Mail: mail@schilleria.com

 

 

Oder nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Gunter Jazdziewski